Mallorca im Oktober 2006

 

Drei Monate nach unserem Sommerurlaub auf Mallorca war es endlich wieder soweit. Ich konnte während des Urlaubs mit meiner Familie vom 6.-14.10. die Zwei- und Vierbeiner auf Mallorca in die Arme schließen.

 

Unsere Besuche bei Heidi und Maria waren wie immer informativ, lustig, interessant und einfach schön. Viele neue Fellnasen sprangen an unseren Beinen hoch und auch viele alt bekannte Hunde konnten wir wieder treffen. Bei Heidi fiel uns besonders der kleine Bärli auf - ein Wuschelmix im Welpenalter, dem der Vorbesitzer einfach wenige Tage nach der Geburt die letzten 5-6 Rückenwirbel abgesägt hat, um die Rute zu entfernen. Bärli ist ein total fröhlicher und anhänglicher Welpe, der durch seine „Verstümmelung“ zum Glück keinerlei gesundheitlichen Probleme hat.

 

Wir sind erstaunt, wie großartig sich unser Dalmatiner Pluto entwickelt hat. Noch drei Monate zuvor war er ein unsicherer Rüde, der zum Schnappen neigte und nur auf total konsequente und laute Männeransprache reagierte. Dieses Mal erinnerte Pluto uns mehr an ein Lämmchen. Anhänglich, aufmerksam und total verschmust - ein Traumhund! Manchmal passieren eben kleine Wunder…

 

Bei Maria lernten wir den Neuzugang „Mischka“ kennen. Eine mittelgroße Terriermix-Hündin, noch unter einem Jahr alt und voller Power und Fröhlichkeit. Dann wurden uns jede Menge zur Vermittlung vorbereitete Katzen vorgestellt. Hübsche Tiere, alle sollen die Chance auf ein schönes Zuhause bekommen und wir werden dabei helfen. Mit diesem Versprechen und langen Gesprächen verabschiedeten wir uns von Maria, die wir noch mal an unserem Abflugtag treffen sollten, um unsere mitreisenden Tiere abzuholen.

 

Aufgelockert wurde die Mitte der Urlaubswoche durch einen gemeinsamen Abend mit Heidi sowie Marlies, Jutta und Ralf vom TSV Capdepera. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, einen kurzen Besuch bei Tierarzt Gordon Schier vorzunehmen, um ihn endlich einmal persönlich kennenzulernen.

 

Wie immer werden wir noch lange Zeit an unsere Besuche auf Mallorca zurückdenken. Es war wieder sehr schön und jedes Mal bekommen wir ein wenig mehr das Gefühl, „nach Hause zu kommen“…

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