Post im Juli 2008:

 

Wie Sie ersehen können, habe ich den Namen beibehalten, weil ich dem Hund nicht zumuten wollte, sich wieder an einen neuen Namen zu gewöhnen.

Die Eingewöhnungszeit mit dem Kater meiner Schwester war zum Glück kürzer, als wir anfangs befürchtet habe. Zur Sicherheit haben wir in den ersten Wochen, wenn niemand im Haus meiner Schwester war im Wohnzimmer ein Kindergitter angebracht, so daß sich der Kater und der Hund, wenn der Kater es wollte sehen konnten, ohne das Kiki immer direkt wie eine Wilde auf ihn zugesprungen ist. Nach einigen Wochen ist der Kater über dieses Gitter gesprungen und ab da konnten wir es entfernen. Wie Sie aus den beigefügten Bilder ersehen können, toben die beiden bei jeder Gelegenheit miteinander im Haus und im Garten herum als ob sie immer zusammen gewesen wären. Der Kater animiert Kiki zwischendurch auch immer wieder zum spielen und wenn er genug hat, geht er-im Haus in t. Stockwerk, von dem Kiki bis heute wohl noch nicht mitbekommen hat, das sich da oben auch Räume befinden. Sie hat bis heute keine Anstalten gemacht nach oben zu gehen, oder sich in den Keller zu bewegen, obwohl sie Treppen läuft., wenn wir unterwegs auf Treppen stoßen.

 

Autofahren verträgt sie mittlerweile sehr gut anfangs hat sie einige Male gebrochen, aber jetzt genießt sie es, wenn sie im Auto mitfahren darf. Verschiedene Situationen machen Ihr aber immer noch Angst, so hat sie zum Beispiel einmal bei einer Autofahrt ein Silofahrzeug, welches vor uns fuhr, nicht mehr aus den Augen gelassen und ununterbrochen geknurrt, als wir das Fahrzeug dann überholt hatten, hat sie noch Minuten lang nach hinten geschaut und geknurrt.

Ausserdem ist sie sehr verspielt, sie liebt Bälle über alles und heiss und innig bearbeitet sie ihre Kau-Frisbee-Scheiben Seit ca. 6 Wochen besuche ich mit Kiki eine Hundeschule\und sie macht auch schon schöne Fortschritte. Für Leckerlis tut sie fast alles. Sie spielt mit jedem Hund, egal ob groß oder klein und geht Streitigkeiten unter den Hunden immer aus dem Weg. Damit sie in der Zeit, bis sie ganz ohne Leine laufen kann, sich doch noch austoben kann, gehe ich einmal die Woche noch mit ihr in eine Spielstunde für kleine Hunde. In dieser Gruppe sind nur Hunde bis zur einer Schulterhöhe von 40 cm . In dieser Gruppe hat sie eine kleine Freundin, die jetzt 4 Monate alt ist, ein Jack-Russel-Terrier, mit der sie bis zum umfallen auf dem Gelände herumtobt. Aber auch während der Unterrichtsstunden in der Hundesschule werden ja immer wieder Spieleinheiten eingelegt, in denen sie in diesem Falll als kleinster Hund mit den Großen um die Wette rennt.

 

Unsere ganze Familie ist vernarrt in diesen kleinen gewitzten Hund und sie versucht alle um den Finger zu wickeln. Ihr Lieblingsplatz ist immer auf dem Körper eines Menschen. So liegt sie zum Beispiel liebend gern auf meinem Schwager. meinem Neffen. meiner Schwester. oder auch mir wenn wir fernsehen.

Ausserdem wäre noch zu bemerken, das Kiki wohl doch noch nicht so alt war, wie angenommen, da sie in der Zeit, in welcher sie nunmehr bei uns ist, noch mindestens 5 Zentimeter gewachsen ist , sowohl in der Höhe als auch in der Länge und noch ein typisches Welpen, bzw. Junghundverhalten an den Tag legt, in dem sie sämtliches Spielzeug durch die Gegend schleppt.. Alles was auf dem Boden liegt, sammelt (mit Vorliebe Wäscheklammern) und auf alles beisst, was hart genug ist. Sogar meine Schuhe sammelt sie zwischendurch immer wieder ein und kaut darauf herum. Ihre Farbe hat sich mittlerweile auch etwas geändert, Das dunkle Braun ist nunmehr teilweise einem Kupferfarbton gewichen.

 

Es gäbe noch soviel über diesen fröhlichen Hund zu berichten, so daß sie jetzt, wo sie weiss, was ein endgültiges zuhause ist, auch bellt, wenn die Türklingel geht, oder sie vom Balkon auch irgendetwas sieht, was ihr nicht behagt, oder das sie immer noch Schwierigkeiten mit meinem Kater hat, was so aussieht, das dieser ihr aus dem Weg geht. Sobald sie versucht hinter ihm herzurennen. Aber das wird auch noch klappen, zumal es nicht an ihr liegt, sondern mein Kater halt ein Eigenbrötler ist. Hauptsache ist, daß sich die beiden akzeptieren . und nebeneinander liegen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihrer Organisation kurz von meinem Schreiben berichten könnten, damit diese auch wissen, das Kiki aus unserer Familie nicht mehr wegzudenken ist. Es ist gut so, daß sie ganz anders ist als meine verstorbene Hündin, so kann man keine Vergleiche anstellen. Wenn Sie möchten kann ich Kiki einmal nach Absprache bei Ihnen vorstellen, damit Sie sich selber ein Bild machen können, wie sehr sie sich gemacht hat.
 

 

Für heute mache ich Schluss und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles erdenklich Gute, zumal ja bald bei Ihnen mit Familienzuwachs gerechnet werden müsste.

Ich würde mich freuen von ihnen zu hören und verbleibe zwischenzeitlich

mit freundIichen Grüßen
Dagmar B.


 


 


 


 

 


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