Projekt Badajoz
Die Spanierin Mariangeles lebt in der Provinz Extremadura und kümmert sich um die Hunde in der Perrera von Badajoz. Jedes Wochenende besucht sie die Hunde dort, füttert sie und säubert die Zwinger. Einige haben das Glück und werden von Mariangeles mitgenommen und in eine Hundepension gebracht, wenn es dort freie Plätze gibt.
In der Perrera Badajoz werden die Hunde getötet, wenn sie niemand in ihrer Wartezeit von 20 Tagen abholt. Jeden Donnerstag ist Tötungstag…

Dies ist die Geschichte von Mariangeles:
„Ich habe schon immer Tiere geliebt, ich war zu nichts verpflichtet, zahlte meinen Mitgliedsbeitrag an den Tierschutzverein und dachte so ist es schon gut.
Aber, an einem traurigen Februartag entlief meine allerliebste Hündin (sie war von Geburt an blind), sie hieß Totti. Wir haben sie drei Tage lang unaufhörlich gesucht, haben ihre Mikrochipnummer veröffentlicht, Suchanzeigen bei Radio und Presse aufgegeben, ich habe mehr als 500 Plakate mit ihrem Foto aufgehängt.
Ein Mädchen hat sie gefunden, zu einer Tierklinik gebracht und dort haben sie sie ohne weiteres umgebracht! Sie war sehr schmutzig, sie war blind - das war die Erklärung dafür. Sie haben sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, den Mikrochip abzulesen.
Ich habe damals bei der tierärztlichen Schule, der Polizei und dem Rat von Extremadura Anzeige erstattet (nichts, gar nichts passierte), bei meinem Verein um Hilfe gebeten, sie haben mir den Rücken zugekehrt, da ich sehr aufbrausend gegenüber der mörderischen Tierärztin war, diese aber mit dem Verein befreundet ist.
Damals habe ich bemerkt, dass verlassene oder verloren gegangene Hunde sehr schutzlos sind und bald fühlte ich mich dazu verpflichtet, sie zu schützen. Heute nehmen sie 70 % meines Lebens und meiner Zeit ein. So ist es seit vier Jahren.
Durch die Gründung eines kleinen Vereins hatte ich die Möglichkeit, mit dem Transportunternehmen MRW ein Übereinkommen treffen zu können. Ansonsten wären die Transporte sehr teuer. Außerdem kann ich mit meinem Vereinsstatus die Perrera betreten und ein separates Konto eröffnen – eigens für den Tierschutz. Der Verein heißt ACAN/ACAT, da es mit mir noch ein Mädchen gibt, welches das Gleiche tut, aber für Katzen.
Seit drei Jahren fahre ich jedes
Wochenende und an den Feiertagen zur Perrera, um alle Hunde zu versorgen,
füttern, die Zwinger zu säubern, den Hunden Wasser und etwas Liebe zu schenken.
Natürlich nutze ich die Zeit auch, um Fotos zu machen, damit sich die Chance auf
ein Zuhause für die Hunde erhöht.“
Mariangeles hat durch die Unterbringung der Hunde in der Pension sehr hohe Kosten. Ein Pensionsplatz kostet täglich 5,- Euro pro Hund. Sie ist unbedingt auf finanzielle Hilfe angewiesen, damit sie den Hunden von Badajoz weiterhin helfen kann. Für Geldspenden gibt es ein extra Konto, so dass auf jeden Fall alle Gelder direkt am Zielort ankommen. Zwar können wir für diese Spenden keine Spendenquittung ausstellen, aber dieses Geld wird definitiv ausschließlich für die dortigen Tiere eingesetzt und ist schnell verfügbar für Mariangeles, weil es nicht mehr weitergeleitet werden muss.
Bitte helfen Sie mit einer Spende den Hunden von Badajoz!
Spendenkonto:
Maria Angeles
Gomez Salpico, ACAN
LA CAIXA
Badajoz
IBAN: ES80
2100 5720 5402 0001 3066
BIC/SWIFT:
caixesbbxxx
Verwendungszweck: Herztier
(Bitte geben Sie unbedingt den Verwendungszweck an, damit die Spende zugeordnet werden kann.)
Projekt Cádiz
Um Hunden aus Andalusien zu
helfen, werden wir das
Tierheim Kimba unterstützen. Das Refugio befindet sich in Cádiz, ca. 90 km
entfernt von der städtischen Perrera Villamartin, aus der Hunde vor der Tötung
gerettet werden.
UNSERE GESCHICHTE
Diese Hilfsorganisation wurde im Jahre 1872 gegründet. In ihren Ursprüngen
setzte sie sich ausschließlich für die Fürsorge von Pflanzen ein, aber im Verlauf
der Jahre setzte sie ihre Arbeit mit der Aufnahme von ausgesetzten Tieren fort.
Neun Mitglieder erwarben ein Stück Land von 5000 Quadratmetern um die Tiere die
sie aufnahmen unterzubringen. Dank großer Freude und Anstrengung haben sie es
fertig gebracht auf diesem Grundstück 38 Zwinger zu errichten, angepasst an das
Leben dieser Tiere. Sie sind ordentlich ausgerüstet mit Schlaf- und
Aufenthaltsraum für die Tiere, jetzt aktuell beläuft sich die Anzahl der Hunde,
Katzen und Kaninchen auf ca. 140, jeweils 5 mehr oder weniger, weit über der
geeigneten Kapazität.
Mit den finanziellen Zuschüssen bemühen wir uns, damit fortzufahren, mehr
Zwinger zu bauen und das ganze Gelände zu ummauern um die Sicherheit und das
Wohlergehen unserer Tiere zu erhöhen. Der Zufluchtsort wurde auf den Namen KIMBA
getauft, in Erinnerung an eine Löwin welche sich in diesem Tierheim befand.
Diese Tiere werden unterhalten dank der Beiträge welche die Mitglieder zahlen:
sie bestreiten die Kosten für Futter, für die Reinigungsartikel und die
Medikamente welche die kranken Tiere benötigen. Unglücklicherweise sind es
Hunderte von Hunden, Katzen und Tieren anderer Rassen welche, je nach Saison,
von ihren Besitzern ihrem Schicksal an irgendeiner Ecke überlassen werden. Aber
wir können nicht alle aufnehmen, da wir weder Platz noch Geld haben um sie zu
versorgen. Wir erhalten keinerlei Subventionen, da wir die Euthanasie nicht
ausführen und die Mitgliedsbeiträge sind die einzige finanzielle Einlage über
die dieser Verein verfügt.
VOLONTÄRARBEIT :
Ammengruppe:
Ihre Funktion ist die häusliche Pflege von Hunde- und Katzenwelpen von einem
Alter unter 2 Monaten, welche hier aufgenommen werden, während dessen wird für
sie ein neuer Besitzer gesucht oder sie werden im Tierheim aufgenommen, sobald
sie groß und stark genug sind (sobald sie 2 Monate alt sind). Außerdem pflegen
sie unsere Tiere welche operiert wurden mussten, um die postoperative Phase in
einem Haus zu verbringen.
Betreuungsgruppe:
Kontrolle, ob die von neuen Familien adoptierten Tiere in perfektem Zustand sind
und ob sie sich gut an ihr neues Umfeld gewöhnen.
Adoptionsgruppe:
Sie widmen sich der Suche guter Familien für die Tiere die vorübergehend im
Tierheim sind und überzeugen sich davon, dass diese an gute Plätze gehen.
Pressegruppe:
Diesen Leuten ist die Führung der Beziehungen mit den Medienvertretern
anvertraut, der Entwurf der Website, die Organisation der Informationsstände,
die Teilnahme des Vereins an verschiedenen Veranstaltungen. Sie setzt sich für
Gespräche und Konferenzen ein und nimmt an "runden Tischen" teil,
usw.....bezogen auf die Tiere und die Umwelt.
Bezirksgruppe:
Es ist erreicht, dass das Tierheim an 365 Tagen des Jahres funktioniert. Das ist
so, weil die Volontäre und Selbstlosen sich einfinden, um die Tiere zu
versorgen, zu ernähren, ihre Zwinger und Schlafräume zu säubern, tierärztliche
Medikamente zu geben, Beschädigungen zu reparieren oder die Einrichtungen zu
verbessern, usw. Es gibt einen Arbeiter (der Einzige der ein Gehalt bekommt)
welcher an jedem Wochentag morgens kommt und diese Arbeit macht. Außerdem kommen
meistens mehrere Volontäre um ihm zur Hand zu gehen. Die Samstage sind die Tage
der Volontäre, sie sind von 11 Uhr morgens bis 20 Uhr abends dort und arbeiten
auf dem ganzen Gelände.
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