Unvergessen
Leider hat nicht jeder unserer Schützlinge das
große Glück, ein schönes Zuhause zu finden. Einige trifft es hart und sie
schaffen es nicht. Durch schlimme Krankheiten oder Verletzungen, die ihnen durch
Quälerei oder Unfälle zugefügt wurden, kommt manchmal unsere Hilfe einfach zu
spät. Diese Tiere werden für immer einen ganz besonderen Platz in unseren Herzen
haben und wir werden sie nie vergessen.
Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder
jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag
zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz
groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne
Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich
treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke
des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...
(Übersetzt aus dem Englischen zur
Erinnerung an Maunz 1994, Luzie 1995 und Fridolin 1996
von Christel Wysocki, Autor des Originals Paul C. Dahm)

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Peluso 15.02.2009
"Peluso wohnt schon sein ganzes Leben lang im Tierheim Kimba. Er wurde
als Welpe gefunden und seit über 6 Jahren wartet er vergeblich auf eine
Familie, die ihm ein liebevolles Zuhause schenkt."
Dies ist Pelusos Vermittlungstext gewesen, veröffentlicht im September 2007.
Am 15.02.2009 wurde er tot aufgefunden....ohne jemals ein Sofa oder
wenigstens ein Körbchen für sich gehabt zu haben, wir hätten es ihm so
gewünscht....
Leider meldet sich niemand für Hunde, die bereits ihr ganzes Leben im
Tierheim verbracht haben.....warum auch immer...
Vielleicht hat Pelusos Tod wenigstens einen Sinn: Aufmerksam zu machen auf
die Hunde, die einfach nur "Hunde" sind - nicht vom Menschen verdorben und
"versaut"......viele Hunde warten in Tierheimen im Ausland, häufig schon ihr
ganzes bisheriges Leben lang.
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Guiseppe, Georgie und Gwenny März bis Juli
2009
Wir haben gekämpft, gehofft und doch verloren.
Nach und nach mussten wir diese drei Hundekinder gehen lassen und bangten
gleichzeitig um ihre Geschwister.
Das Leben hatte kaum begonnen, da war es schon wieder vorbei...
Ihr drei Süßen, bestimmt werdet ihr am anderen Ende des Regenbogens auf eure
Geschwister warten, die euch (hoffentlich alt und grau) wieder treffen
werden und denen ihr dann ordentlich auf die Nerven gehen könnt.
Gemeinsam warten
auf den Tod warten
hilflos
ohnmächtig
Ein Lebensweg hat
sein Ende gefunden
Leise ist die Tür
ins Schloss gefallen
Loslassen
um gehen zu können
(Annegret Kronenberg)
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Laky und Jaleo 13.06.2009
Heute erhielten wir die Nachricht, dass wieder zwei Hunde im Tierheim
Kimba gestorben sind. Der alte Laky, er wurde totgebissen. Er war ca. 13
Jahre alt und lebte schon viele Jahre im Tierheim.
Und auch der kleine Jaleo, der viele Herzen höher schlagen ließ, um den sich
unsere Pflegestellen regelrecht "gerissen" haben, hat es nicht geschafft -
auch dieser kleine Kerl wurde vermutlich totgebissen.
Das sind die Augenblicke, die einem die Hilflosigkeit richtig vor Augen
halten!
Wir hoffen, dass wir noch vielen Hunden dieses Schicksal ersparen können... |
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Betty (vorher Aqua)September 2009
Aqua hat nur drei Monate mit ihrem neuen Frauchen verbringen dürfen,
dabei haben wir den beiden "alten Damen" so sehr gewünscht, dass sie noch
eine lange gemeinsame Zeit vor sich haben.
Es sollte wohl nicht sein, denn es stellte sich heraus, dass Aqua einen
schwerwiegenden Herzfehler hatte. Der Arzt sagte, als es Aqua (sie hieß
jetzt Betty) schlecht ging und nachdem er ein Röntgenbild gefertigt hatte
sowie einen Herzultraschall machte: "So etwas habe ich ja noch nie gesehen!"
Niemand hat es bemerkt. Betty, als sie noch Aqua hieß, holte mit
Leidenschaft ihre Bällchen und sammelte bei Ballmangel Steine in ihr
Körbchen. Sie war sehr agil und zog ihre neue "Mama" fast aus den Schuhen,
als sie hier in Deutschland war. Alle waren so glücklich, insbesondere auch
die Helfer im Tierheim Kimba!
Und nun das... aber immerhin musste sie nicht im Tierheim sterben sondern
konnte mit dem Wissen, geliebt zu werden, über die Regenbogenbrücke gehen.
Die Herzklappen waren gar nicht mehr da, nur noch Fetzen....es muss
jahrelang nicht erkannt worden sein, auch hier in Deutschland ist nichts
aufgefallen.
Bettys Frauchen hat in diesem Jahr mit ihrer Tochter zusammen schon drei
treue Begleiter beerdigen müssen, sie schreibt:
Liebe Betty,
so kurz warst Du in unserer Familie, es war uns leider nicht vergönnt länger
mit Dir zusammen zu sein. In der kurzen Zeit hast Du noch viele Menschen wie
auch Hundefreunde kennen gelernt.
Keiner von uns ahnte wie krank Du warst, Du warst ein Meister im
Überspielen.
Wir sehen uns wieder... bis dahin wünschen wir Dir alles Liebe.
Liebe Grüße,
dein Frauchen
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Torrente2007 - 03.09.2009
Torrente ist heute von uns gegangen... er ist friedlich
eingeschlafen.
Er war ein unheimlich lieber und fröhlicher Kater, der viel Liebe zu
vergeben hatte. ich bin unendlich traurig das er diese nicht an SEINE
Familie weiter geben konnte und wünschte ich hätte ihm mehr bieten können.
Torrente wohnt in meinem Herzen
für immer..
Corinna
Torrente, du durftest nie eine eigene Familie haben, die
dich liebt und dir die Zuneigung schenkt, die du verdient hattest. Deine
Pflegemama Corinna kümmerte sich liebevoll um dich und versuchte bis zum
Schluss für dich ein zu Hause zu finden. Du bist viel zu früh von uns
gegangen......wir werden dich nie vergessen!
Meine Sinne
ich kann Dich nicht mehr schmusen,
doch ich darf an Dich denken
und in Gedanken Dir
all meine Liebe schenken.
Ich kann Dich nicht mehr hören,
aber über Dich berichten
und prompt bist Du ganz nah bei mir,
ebst in all den Geschichten.
Ich kann Dich nicht mehr riechen
doch ich denk, dass ich noch wüsste
wie herrlich Du gerochen hast,
als ich Deinen Speckbauch küsste.
Deine Küsse kann ich nicht mehr schmecken,
die Vielen die ich bekam.
Der Tod war es der Deine Küsschen
einfach mit sich nahm.
Doch sehen, Kleine - kann ich Dich,
wenn Du auch hier nicht bei mir bist,
bist Du doch stets bei mir!
(Heinrike Stadler) |
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