Wer sind wir und was machen wir?
Name:
Kerstin Kraasch
Wohnort: Duisburg
Tiere: zuallererst unser
Herztierschatz Pelle, dann noch Puscheli und Floh, zwei Rettungskarnickel,
Lotte, Luise und Flitzer, unsere aufgenommenen Meerschweinchen
und last, but not least immer mal wieder ein Herztier-Pflegehund
Tel.: 0203 – 408896
(wochentags ab 10 bis 20 Uhr, Anrufbeantworter läuft, ich rufe schnellstmöglich zurück,
vorzugsweise am Wochenende frei, aber Besuchstermine für Interessenten möglich)
E-Mail:
pelle@herztier.com

Warum machst du Tierschutz?
Ist mir gar nicht so bewusst gewesen, dass WIR (denn ohne meine tolle Familie
-danke, Folkert, danke, Jakob und danke, Jonas- ginge es nicht)Tierschutz
betreiben.
Eigentlich wollte ich mir nun als Erwachsene nur meinen Lebenstraum erfüllen
und, nachdem ich immer wieder Auffangstation für ungewollte Klein-Vierbeiner
gewesen war, endlich meinen EINEN felligen Freund finden. Ein HUND sollte es
schon immer sein, egal welche Rasse, nur nicht zu groß und aus dem Tierschutz,
das waren die einzigen Voraussetzungen, die mir im Kopf herum schwirrten.
Tante Google führte mich dann ganz zielstrebig auf die Herztier-Seite und ich
verlor mein Herz zum ersten Male. Molli, ja, sie sollte es sein. Hin und her
überlegt, mit der Familie gemeinsam einen Schlachtplan überlegt, gezaudert,
gegrübelt, den Fragebogen ausgefüllt…. Ich kam zu spät.
So ging es mir noch zwei weitere Male, war aber mittlerweile durch die
Telefonate mit Anja Schrader auch schon in der Hundeerziehungs-Theorie nicht
mehr ganz unbeleckt. Empfohlene Bücher gekauft und verschlungen, wieder die
Herztierseite gewälzt, Links verfolgt… da sah ich ihn. Pelle.
Ich wusste sofort, dass er Pelle heißen sollte und zu uns kommen musste. Kein
Zögern, sofortiges Handeln, das hatte mir Anja eingeschärft und so wagte ich,
ganz wider meine Natur, diesen Sprung. Und ich hatte Glück. WIR hatten Glück.
Kurze Zeit darauf hielt ich mit Tränen in den Augen und Kapriolen schlagendem
Herzen meinen Freund Pelle in den Armen.
Und wie ich es gespürt hatte, gehörten wir zu einander.
Pelle hat unser aller Leben bereichert und ist ein allseits geliebtes
Familienmitglied geworden. Auch der schwärzeste Tag wird durch diesen kleinen
Sonnenschein erhellt.
Aber je mehr die Aufregung und Sorge, bei Pelles Erziehung vielleicht etwas
falsch zu machen, einer Sicherheit und Freude an- und miteinander wich, umso
klarer wurde die Erinnerung an das, was unserem kleinen Schatz hätte geschehen
können, wenn es nicht Menschen wie Heidi und die Herztierler gäbe.
Trächtige Weibchen, Welpen, liebende Freunde, die auf einmal nicht mehr gewollt
werden, bestenfalls (!) einfach ausgesetzt oder über den Zaun der Perrera
geworfen, wie Müll, zur bequemen Beseitigung.
Angst, Schrecken, Trauer und letztendlich der gewaltsame Tod, all dies sich
vorzustellen beim Anblick unseres verrückten Hundes, der mit seinem
Reflektormäntelchen zum wild durch die Gegend springenden Superdog mutierte und
unser Gelächter so deutlich genoss, dass war nicht zu ertragen.
Da unser Pelle so ein toller und freundlicher Hund ist, dachten wir also darüber
nach, ihm ein „Geschwisterchen“ zu gönnen, - natürlich wieder durch Herztier.
Tja, und so bekamen wir nach einem Gespräch mit Anja Schrader unseren ersten
Pflegehund, Duke.
Danach noch Murphy und Hercules, jedes Mal fiel die Trennung schwerer und wir
mussten eine Pause als Pflegestelle machen. Da ich allerdings nicht untätig
bleiben wollte, bekam ich dann ein paar andere schöne Aufgaben anvertraut, die
man auch erledigen kann, wenn das Herz noch wund ist, - ich bearbeite nun die
Pfotenpost, schreibe auch Texte für die Vorstellung der Hunde und habe gerade
meine ersten Nach- und Vorkontrollen hinter mir. Alles ganz schön aufregend hier
bei Herztier, - ich kann es nur empfehlen, hier mit zu machen !
Zwischenzeitlich sind wir durch den kleinen Knirps, der nur 2 Tage bei uns zur
Pflege war, wieder ins Pflegestellen-Dasein zurück gekehrt, erfreuen uns an
unserem neuen Pflegi und schieben den Gedanken an den Abschied weit von uns.
Wer weiß, vielleicht bekommt ja Pelle doch noch bald ein bleibendes
Geschwisterchen.
So lange aber halte ich mich an dem Satz fest, den mein Mann mir mal sagte, als
mir bei einem Abschied mein Herz so schwer war:
„Denke daran, dafür haben wir den Kleinen bei uns aufgenommen, damit er eben
diese Chance auf sein eigenes Glück und seine eigene Familie überhaupt bekommen
kann.“
Ich würde mich freuen, wenn noch viele Menschen mehr diesen Schritt gehen würden
und so mehr von Pelles Brüdern und Schwestern diese eine Chance bekommen
könnten. Sie würden sich wundern, was man im Gegenzug alles von den Fellnasen
alles geschenkt bekommt !
Mit welchen Anliegen kann ich mich an dich wenden?
Ich bearbeite die Pfotenpost und kann nur betonen, welche Freude und Belohnung
es für alle Beteiligten hier ist, wenn wir von einem der von uns vermittelten,
bzw. zeitweise beherbergten Fellnasen hören.
Somit möchte ich allen ans Herz legen: „Schreibt mal wieder!“
Außerdem ist meine Familie eine Pflegestelle und wir freuen uns natürlich
darauf, Interessenten mit ihrem potentiellen neuen Familienmitglied bekannt zu
machen.
Fragen zu unseren Erfahrungen beantworten wir natürlich auch gern.
Auch bei Nach- oder Vorkontroll-Engpässen springe ich ein.